Eheglück in weiblicher Hand

Die Ehe ist meist die intensivste Beziehung unter Erwachsenen. Missstimmungen, Auseinandersetzungen und Streit kommen zwischen zwei Menschen immer vor, gleichgültig wie innig die Beziehung ist. Ob eine langfristige Partnerschaft trotz dieser Unstimmigkeiten glücklich ist, hängt vielfach von der Fähigkeit ab, die negativen Gefühle schnell und effizient kontrollieren zu können. Und hier übernimmt die Ehefrau die entscheidende Rolle, so die Ergebnisse einer Forschergruppe aus Berkeley.
Wenn es dazu kommt, negative Gefühle während Konflikten zu managen, sind es die Frauen, die zählen, sagt die amerikanische Psychologin Lian Bloch. In einer über 13 Jahre laufenden Studie hatten sie und ihre Kollegen Paare zur Zufriedenheit mit ihrer Ehe und zu ihren Kommunikationsfähigkeiten in Streitsituationen befragt. Zusätzlich werteten die Forscher das Verhalten der Partner anhand von Videomaterial aus.
Das Ergebnis: Wenn Frauen Probleme diskutieren und Lösungen vorschlagen, hilft dies dem Paar, mit Konflikten zurechtzukommen. Umgekehrt funktioniert dies nicht so gut. Schlagen Ehemänner Lösungen vor, werden sie von ihren Partnerinnen häufig dafür kritisiert, zu schnell vom Problem zur Problemlösung zu wechseln. Bringt jedoch die Frau Ruhe in den Ehestreit, wirkt sich dies sowohl kurz- als auch langfristig positiv auf die Beziehung aus.

Siehe auch: http://simplepower.de/lebensthemen/systemische-beratung-und-therapie/systemische-paarberatung

1 Kommentar

  1. Gallia-pontificia-Arelatensis

    Das bestätigt doch die Altväterweiseheit: Männer sind vernünftigen Argumenten zugänglich, Frauen …..

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