In vier Wochen zu einem neuen Geschmacksempfinden

In den Tagen zwischen Aschermittwoch und Ostern verzichten viele Deutsche traditionell auf bestimmte Speisen wie Zucker, Alkohol oder Fastfood. Das wäre doch auch für Sie eine gute Gelegenheit, einige unliebsame Gewohnheiten in Angriff zu nehmen. Wer denkt „Ohne Zucker schmeckt mir mein Kaffee nicht“ oder „Ein Fernsehabend ohne Chips ist undenkbar“ sollte die Wochen nutzen und bewusst solche „unverzichtbaren“ Dinge meiden. Denn die Ausrede „Ich kann nicht ohne“ gilt in Bezug auf geschmackliche Vorlieben kaum.

Die Geschmacksnerven unserer Zunge erneuern sich innerhalb von etwa vier Wochen vollständig. Wer in dieser Zeit auf geschmacksintensive Speisen wie Süßes, Salziges, stark Gewürztes oder auch künstlich Aromatisiertes verzichtet, sensibilisiert sein Geschmacksempfinden von Neuem.

Das natürliche Aroma von Lebensmitteln ist nach dieser Zeit wieder besser wahrnehmbar. Vermeintlich Notwendiges wie Zucker, Brühwürfel oder Würzsoße können anschließend getrost im Schrank bleiben, denn diese sind für ein genussvolles Geschmackserlebnis entbehrlich. Und wovon können Sie nur schwer die Finger lassen – Schokolade, Cola, Chips? Probieren Sie es aus. Ein „Ich kann nicht ohne“ gibt es nicht.
(Dipl.troph. Christine Langer)

1 Kommentar

  1. SimplePower

    Kommentar von Elke: Ich kann der Anregung von Hans-Peter Hepe nur zustimmen. Jedes Jahr faste ich zwischen Aschermittwoch und Karfreitag, in dem ich auf lieb gewonnenes verzichte: Süßigkeiten – Alkohl – Internet-Webinare.

    Lohnenswert ist es auch, darüber nach zu denken, ob beispielsweise Fasten von Smart Phone oder Worte, insbesondere Rede über andere Personen sinn- und wertvoll sein kann.

    Auf jeden Fall liegt nach diesem 6-wöchigen Verzicht mehr Bewusstsein vor! Und du bekommst eine Vorstellung, wie viel freie Zeit dir durch den Verzicht geschenkt wird.

    Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.