Genetische Kurzsichtigkeit

Seit Anbruch des genetischen Zeitalters wird uns eingetrichtert, dass wir der Macht unserer Gene unterliegen. Das Gen ist der Träger von Erbinformationen, die durch Reproduktionen an die Nachkommen weitergegeben werden und der Aktivitätszustand eines Gens bestimmt und reguliert die Zelle und steuert damit auch indirekt unsere Lebensvorgänge.
Die wissenschaftliche Annahme ist so lange und so oft wiederholt worden, dass unsere Wissenschaftler vergessen haben, dass es sich dabei um eine Hypothese und nicht um eine Tatsache handelt. Die Hypothese ist bis heute nicht bewiesen! Man könnte in diesen Fall auch von einer genetischen Kurzsichtigkeit sprechen.
Die Gene sind vielmehr eine physische Erinnerung an das, was das betroffene System einmal erfahren und gelernt hat. Um zu verstehen, warum diese oder jene genetische Eigenschaft dominiert, müssen wir die Gesamtheit eines Zellverbandes und ihre materielle Umgebung berücksichtigen.
Vergleichen wir es mit einem Skifahrer, der einen Hang hinuntersaust, und dabei ständig die Beschaffenheit des Geländes berücksichtigen muss, um nicht sein Gleichgewicht zu verlieren. Dabei befindet er sich aber paradoxerweise häufig in einem Zustand des Ungleichgewichts, der es ihm erst ermöglicht, seine Bahn zu entwickeln; er weicht aus, vollführt Manöver, die seinem Können oder zumindest seinem selbst gedachten und erhofften Können entsprechen.
Unsere Lebensentwicklung entspricht damit vielmehr einem ?natürlichen driften? als einer ?natürlichen Auslese? nach Charles Darwin.
Das zeigt uns auch gleich den größten Fehler, der uns in der Betrachtung des menschlichen Daseins unterlaufen ist. Wir haben, neben der ?natürlichen Auslese? nach Charles Darwin, dem direkten Einfluss der Umgebung auf das Handeln des Individuums nicht genug Beachtung geschenkt.
Weitere Informationen unter: http://www.simplepower.de/gutzuwissen/index.php?=t20

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