Tinnitus – Die Folge von Verdrängung

Der Tinnitus wird zunächst einmal als eine akustische Wahrnehmung, die auf das Ohr wirkt, wahrgenommen und als eine Störung der Hörfunktion diagnostiziert.
Jedoch ist Tinnitus selbst keine Krankheit, sondern ein Symptom. Gegen die Einordnung als Krankheit spricht auch folgendes Phänomen: Wenn ein hörgesunder Mensch sich in einen schallisolierten Raum befindet, also in einem Raum, in dem alle Geräusche künstlich verdrängt werden, klagt er nach spätestens 10 Minuten über einen Tinnitus.
Beim Tinnitus feuern also auditorische Areale auch dann Impulse, wenn es nichts zu hören gibt, wie in einem schallisolierten Raum. Wir können also annehmen, dass der Mensch, der über einen Tinnitus klagt, in seiner Vergangenheit sehr kunstfertig innere, seelische Aspekte zu äußeren Ereignissen verdrängt hat. Diese Form von Verdrängung – etwas nicht wahrhaben wollen – führt in unserem Körper zu einer physiologischen Umkehrung, dem Tinnitus.
Der Tinnitus tritt scheinbar plötzlich auf. Doch beim näheren Hinsehen ist der Tinnitus „der Überlauf, wenn ein Tropfen zu viel in das volle Glas fällt“. Der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Damit ist eindeutig klar, dass Tinnitus kein Defekt-Symptom, sondern ein Prozess-Symptom ist. Und ein Prozess ist lösbar, das wissen wir!

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