Patient Griechenland

Die Finanzkrise der Griechen spitzt sich zu. Die griechische Regierung benötigt dieses Jahr noch 45 Milliarden Euro, im Verlauf der nächsten Jahre wahrscheinlich mehr als 125 Milliarden Euro.
Trauriger Höhepunkt jahrzehntelanger Regulationsstörungen im eigenen Land. In der Psychologie wird dies als bipolare affektive Störung bezeichnet: schwindelt sich aus Selbstüberschätzung kreativ über den Ernst des Lebens hinweg; flieht bei Kritik in Depressionen und verlangt daraufhin Unterstützung und Zuwendung.
Eine vollständige Heilung einer bipolaren affektiven Störung ist nach derzeitigem Kenntnisstand der Wissenschaft nicht möglich, und eine „Romantisierung und Sozialisierung“ der Krankheit ist unangebracht, da ihre Folgen für den Patienten und seinem sozialen Umfeld oft sehr schwerwiegend sind.
Die Bundesregierung Deutschland, vertreten durch Angela Merkel, tut gut daran, den Patienten kritisch zu hinterfragen und eine Vielzahl von notwendigen Regulationen einzufordern. Was sollen Milliarden Euro in den Händen eines Kranken, was ihn letztendlich nur weiterhin in seiner Störung festigt.

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1 Kommentar

  1. united-anarchists

    Lebensunwertes Leben muss eingestampft werden – oder wie?

    Dass Griechenland das erste schwere Opfer eines knallharten Monopoly-Spieles ist, bei dem das deutsche Großkapital der erfolgreichste Geldsauger in der EU ist – auf den Gedanken kommen Sie nicht?

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