Allein mit mir – Ankunft

Es war ein langer Marsch. Geboren in einem Niemandsland.
Wollte mich zeigen, doch keiner war da mich zu hören, zu sprechen, zu fühlen.
Von Liebe und Geborgenheit hat ich nie erfahren.

Musste mir selbst genug sein. Passend für die Welt der Großen.
Eingefügt und angepasst hat ich meinen Weg gesucht.
Den Weg mit mir allein.

Hab vergessen was und wer ich bin, hab nicht bekommen und nicht genommen.
Hab nicht gefordert aus Angst zu verlieren die Menschen die mir nahe waren, in dieser kalten Welt.
Hab gesucht den Ersatz in der Liebe zu den Angelegenheiten.
Dies gab mir Schutz und Sicherheit in meiner Welt.

So konnte die alte Seele sich ans Ufer des Erwachsenseins retten.
War geprägt von diesen Lehren und suchte weiter das Glück in ähnlichen Gefilden.
Doch das Glück, die Erfüllung blieb mir verborgen, da ich mich selbst nicht spürte,
was und wer ich bin.

Die Enttäuschung machte sich als Wut im Außen Platz. Menschen die es gut mit mir meinten
verbrannten sich die Finger mit und an mir. Es war so traurig und tut mir unendlich leid.
Es folgten viele Jahre der immer wiederkehrenden Muster. Leid überwiegte bei weitem
die Freud. Krankheiten kehrten ein. Die tiefe Nacht der Seele hielt Einzug.

In tiefster Stunde, ich konnt nicht mehr, wurde mir das Licht gezeigt.
Weil immer ich gesucht und niemals aufgegeben. Der Herr ist immer da, du musst nur suchen,
und irgendwann gehen die richtigen Türen auf.

Auch wenn so manches noch nicht heil, ja, ich bin jetzt auf meinen Weg.
Hab mich jetzt erkannt, was und wer ich bin.

Ein Mensch der all das Helle um sich fühlt.
Ein Mann der weiss was er soll in dieser Welt.
Die Liebe im Herzen der Menschen wachküssen.

In unendlicher Dankbarkeit
Manfred Lamm, 10. Januar 2012 in Hamburg
www.herzingestalt.de

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1 Kommentar

  1. Ann

    Ja, das bist du und es berührt mich sehr.

    Antworten

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