Unsere Worte

Unsere Worte sind sehr aufschlussreich!
Eine Teilnehmerin erinnerte sich in einem Coachinggespräch an ihre immer wehleidige und depressive Mutter und wehrte das Thema mit den Worten ab: „Mit meiner Mutter habe ich abgeschlossen.“ Ich griff das Bild auf und fragte: „Und wo haben Sie den Schlüssel hingetan?“ Die Teilnehmerin reagierte verblüfft. Sie bemerkte im weiteren Gespräch, dass Sie sich selbst mit eingeschlossen hatte; Sie war wehleidig und depressiv geworden, wie Ihre Mutter.
Interessant ist hier die Sprachwahl: „Mit meiner Mutter habe ich abgeschlossen.“ Also nicht alleine, sondern mit ihrer Mutter zusammen hatte sie abgeschlossen. Jetzt war der Weg frei, die unbewusste Identifikation und deren Auswirkung, chronische Ermüdung und Depressionen, bei der Teilnehmerin bewusst zu ent-binden?

Teile diesen Beitrag. Vielen Dank.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.