Doppelbindungen – Ein Gesundheitsrisiko!

Wenn wir uns gelähmt, chronisch erschöpft und eine innere Leere fühlen kann die Ursache in Botschaften aus unserer Umgebung begründet sein, die doppelte Signale enthalten. Diese doppelten Botschaften können beim Empfänger zu Lähmungs- und Erschöpfungssymptomen führen.
„Verbessere die Situation, aber verändere nichts!“ – „Du kannst deinen Vater gern besuchen, aber mich macht das unglücklich!“ – „Du kannst solange fort bleiben wie du möchtest, aber komm nicht zu spät nach Hause.“ – „Du kannst mit uns über alles reden, aber lass mich mit deinen Problemen in Ruhe.“
Diese „verbindlichen Botschaften“ in der Eltern-Kind-Beziehung enthalten negative Aspekte und richten sich mit widersprechenden Reaktions- und Handlungsaufforderungen an das Kind. Solche anormale Kommunikationsmuster führen in unserem Erwachsenendasein in psychische Störungen.
Besonders gefährlich, für unsere Gesundheit, werden diese Doppelbindungen in der Eltern-Kind-Beziehung, wenn zusätzlich ein „drittes Gebot“ kommuniziert wird, dass wie folgt lautet: “Kritik daran ist verboten und der Ort des Geschehens kann nicht verlassen werden.“ Eltern als Autoritätspersonen mit einem hohen Anpassungsdruck auf das Kind.
„Dein Vater hat dich nicht bestraft, weil er böse ist, sondern weil du böse warst. Dein Vater schlägt dich somit, weil er es gut mit Dir meint!“
Damit wird versucht, das Kind in eine gewünschte Form zu bringen. Die Schläge waren eine gute, notwendige Erziehungsmaßnahme. Das Kind bekommt Schuldgefühle und darf sich nicht als Opfer erkennen, und den Täter auch nicht.
Spätere Aussagen von derartigen Opfern sind Sätze, wie „ich konnte es meiner Mutter nie recht machen“ oder „was immer ich auch gemacht habe, ich hatte so oder so verloren“.

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