Ein Leben in der Pseudorealität – Jörg Kachelmann

Bei Jörg Kachelmann kann man gut erkennen, dass er über das normale Maß hinaus Risiko und Neues liebt – und jede Art von Einschränkung fürchtet .
Der Lebenskonflikt, der sich darin zeigt, ist einerseits geprägt von dem Verlangen nach Zuwendung und Beziehung, andererseits von der Angst, Nähe und Beziehung zu Anderen zuzulassen. Aus sozial-psychologischer Sicht kann man die Meinung vertreten, dass Jörg Kachelmann extrem empfindlich auf Bevormundung und Druck, etwas müssen zu müssen, reagiert. Daraus resultiert eine innere Spannung, die für eine selektive Wahrnehmung anderer sorgt. Menschen mit diesem Profil reagieren unvorsichtig, uneinsichtig und verdrängen die Verletzungen, die sie anderen antun, indem sie fernab von jeder Realität so tun, als wenn nichts gewesen wäre.
Der schnodderige Spruch „ Gute Mädchen kommen in den Himmel – böse Mädchen kommen überall hin“ könnte glatt von Jörg Kachelmann stammen. Trifft er dann auf jemanden, der selbstbewusst auftritt, will er beweisen, dass er noch mehr Macht hat als der andere. Persönlichkeiten wie Jörg Kachelmann wirken stark und mächtig und wirken auf andere faszinierend. Man muss auf sie reagieren, ob man will oder nicht. Doch sie brauchen Kontrolle über ihr Leben und das Leben anderer Menschen. Sie wollen bestimmen, wo es lang geht, ohne abhängig zu sein. In Liebesbeziehungen kann es dann zum Konflikt zwischen zärtlichen Regungen und antrainierter Härte kommen. Er liebt die „Bühne“, eilt von Auftritt zu Auftritt – und lebt in einer Pseudorealität.
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