Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Die hormonellen Umstellungen während der Wechseljahre und ihre Auswirkung auf das Körpergewicht verhalten sich für viele ziemlich mysteriös, was an den spärlichen Informationen über dieses Thema liegt.
In den fruchtbaren Jahren einer Frau verbraucht der Körper Tag für Tag etwa 300 Kcal, nur um einmal im Monat ein Ei heranreifen zu lassen und einen Eisprung auszulösen. Wenn die Eisprünge seltener werden und schließlich ganz aufhören, fällt dieser Energieverbraucher weg. Die Folge ist, dass man, bei gleicher Ernährungsweise wie vorher, ziemlich schnell zunimmt, denn 300 Kcal pro Tag, die überschüssig sind, ist eine ganze Menge.
In den ersten Jahren der Wechseljahre lässt zuerst die Produktion von Progesteron nach. Dadurch hat man einen relativen Östrogen-Überschuss. Eines ist jedoch klar: Ein Östrogen-Überschuss lässt das Gewicht steigen. Wenn man jetzt noch zusätzlich östrogenhaltige Nahrungsmittel, wie Soja- oder Weizenprodukte isst, und zucker- und alkoholhaltige Getränke trinkt, dann verstärkt man seinen Östrogen-Überschuss noch. Die Folge ist eine rasante Gewichtszunahme. Eine Regeneration der Stoffwechselprozesse und eine bewusste Ernährungsumstellung ist in den Wechseljahren ist deshalb die erste Wahl – nicht die Einnahme von Hormonen!
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